Samstag, 8. Februar 2014

Lumen gentium

"Christus ist das Licht der Völker", so beginnt die dogmatische Konstitution Lumen gentium (Über die Kirche). Das vorbereitete Dokument wurde am Ende der ersten Sitzungsperiode (1962) diskutiert. 1963 war dann eine zweite Fassung fertig, die breit diskutiert wurde. Änderungsvorschläge und Probeabstimmungen gestalteten eine 3.Fassung, über die 1964 detailliert abgestimmt wurde. Wenn auch nach eigenem Wortlaut kein neues Dogma definiert wurde, so ist diese Konstitution jedoch eine Lehraussage des höchsten Lehramts der kath. Kirche mit dem Anspruch, das Glaubensgewissen der Katholiken zu verpflichten. Sie ist dogmatisch, da sie beabsichtigt, Wesen und universale Sendung der Kirche den Gläubigen UND aller Welt zu erklären (sie will keine fundamentaltheologische Fragen zum Thema Kirche beantworten). Kapitel 1 (8 Artikel) Das erste Kapitel spricht vom Mysterium der Kirche. Mit Mysterium ist die Einheit von Sichtbarem und Unsichtbarem, Erkennbarem und Verborgenem gemeint, die für die Kirche charakteristisch ist. In der Ekklesiologie wird die Sichtbarkeit der Kirche betont. Ihre Wirklichkeit ist komplexer Art: sie besteht aus menschlichem und göttlichem Element - in Analogie zum fleischgewordenen Wort. Die Kirche wird ferner als Sakrament bezeichnet, als sie Zeichen und Werkzeug ist für die Vereinigung mit Gott und für die Einheit der Menschheit (-> Weltauftrag). Die Sakramentalität der Kirche wird also nicht von den Sakramenten, die sie verwaltet, hergeleitet, sondern von Christus direkt. Darauf wird die Heilsgeschichte der Kirche unter trinitarischem Aspekt entfaltet: - Der Vater hat den Menschen immer Hilfen zum Heil gewährt (um Christi willen). - Christus hat das Reich Gottes auf Erden begründet. Das Reich Christi ist im Mysterium der Kirche schon gegenwärtig. - Der Geist eint die Kirche und lenkt sie durch hierarchische und charismatische Gaben. Die Kirche hat das Reich Gottes anzukündigen und in allen Völkern zu begründen; die Vollendung des Reiches ersehnt sie selbst aber noch. In der katholischen Kirche ist die Kirche Christi verwirklicht - unter Leitung des Papstes und der Bischöfe in Gemeinschaft mit ihm. Betont wird hier und anderswo katholische und nicht etwa römische (lateinische) Kirche; der Papst wird auch nicht als "Pontifex Romanus" bezeichnet. Die Analogie Kirche - Christus wird auf die heutige Existenzweise der Kirche ausgedehnt (-> christologische Begründung für Kirche der Armut und der Armen, Verzicht auf irdischen Glanz u.a.). Im Unterschied zu Christus kennt jedoch die Kirche die Sünde in sich. Sie wird zwar nicht als "Kirche der Sünder" bezeichnet, doch ist sie stets der Reinigung bedürftig und geht immer auf dem Weg der Buße und Erneuerung (-> Pilgerweg auf Erden). Kapitel 2 (9 Artikel) Dieses Kapitel spricht über das Volk Gottes. Es stellt zunächst den souveränen Heilswillen Gottes fest und begründet im Folgenden, warum trotz der Heilsmöglichkeit für die Menschen aller Zeiten, es ein spezielles Eigentumsvolk Gottes gibt. In der Gesamtmenschheit bildet es "die unzerstörbare Keimzelle der Einheit, der Hoffnung und des Heils". Konsequent wird auch hier die Kirche als "das sichtbare Sakrament dieser heilsbringenden Einheit" bezeichnet. Hier wird nun recht bedeutsam das gemeinsame Priestertum aller Glaubenden aus dem Priestertum Christi abgeleitet, wobei zunächst der Unterschied zwischen gemeinsamem und hierarchischem Priestertum in traditioneller Weise herausgearbeitet wird: Die Amtspriester über ihr Priestertum im Vollzug des eucharistischen Opfers, die Gläubigen dagegen im Empfang der Sakramente. Ein weiterer Artikel spricht von der Irrtumslosigkeit der Gesamtkirche im Glauben "durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes". Ein anderer Artikel beschäftigt sich mit der Heilsnotwendigkeit der Kirche: wer um die Heilsnotwendigkeit wisse, dennoch nicht in die Kirche eintrete oder sich aus ihr entferne, der kann nicht gerettet werden (salvari non possent). Geht es um das volle Eingegliedertsein in die kath. Kirche, so wird betont, dass nicht gerettet wird, wer zwar in der Kirche eingegliedert ist, aber nicht in der Liebe bleibt. In-der-Kirche-Sein ist kein Verdienst des Menschen. Christen, die nicht den "vollen Glauben" bekennen, oder die Einheit der Gemeinschaft mit dem Papst nicht wahren, werden zwar nicht als Häretiker oder Schismatiker bezeichnet, noch nicht einmal wie sonst als "getrennte Brüder", sondern man spricht von einer Verbundenheit aus mehrfachem Grund. Dem folgt eine Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Gründe (Art.15). Der folgende Artikel handelt von den Nichtchristen, die "auf das Gottesvolk auf verschiedene Weise hingeordnet" sind. Auch sie sind vom allgemeinen und wirksamen Heilswillen Gottes umfasst (insbesondere das jüdische Volk). Es findet sich bei ihnen "Wahres und Gutes" und wer sich um ein rechtes Leben bemüht, der ist "nicht ohne die göttliche Gnade". Gott bleibt auch bei denen zum Heil wirksam, die "ohne Schuld noch nicht zur ausdrücklichen Anerkennung Gottes gekommen sind". Eine theologische Antwort, wie Gottes Gnade außerhalb der Kirche wirksam wird, wird nicht gegeben. Das "Dass" wird ausgesagt, der Rest Gottes Souveränität überlassen. Kapitel 3 (12 Artikel) Dieses Kapitel befasst sich mit der hierarchischen Verfassung der Kirche, insbesondere mit dem Bischofsamt. Hier findet sich sozusagen die Fortsetzung des 1.Vatikanums, das wegen seines Abbruchs nur über den Papst sprechen konnte. Zunächst werden die Grundsätze der Kirchenverfassung herausgehoben, von denen die kath. Kirche nicht abgeht. Es wird eine "heilige Vollmacht" in den Amtsträgern festgestellt, ohne diese jedoch näher zu definieren. Nun wird das Apostolat der 12 behandelt, deren Einheit unter und mit Petrus festgestellt und ihre Sendung als Dienst der Verkündigung charakterisiert wird. Der Begriff Kollegium wird hierbei mit "fester Kreis" gleichgesetzt: damit wird eine kollegiale Gleichberechtigung abgelehnt und die Spitzenstellung des Petrus behauptet. Darauf wird eine geschichtliche Weiterführung des Apostelamtes festgestellt, wobei die Apostel selbst ihre Nachfolger bestimmt hätten. Als solche Nachfolger werden "vor allem" die Bischöfe verstanden. Aus dieser Amtssukkzession wird eine göttliche Einsetzung der Bischöfe zum Hirtenamt abgeleitet. Ihr Dienstamt geben die Bischöfe in mehrfacher Abstufung weiter (Priester, Diakone). D.h. auch hier wird eine göttliche Einsetzung behauptet. Das Bischofskollegium ist Nachfolger des Apostelkollegiums, doch ist das Verhältnis der Bischöfe zum Papst nicht einfach dasselbe wie das der Apostel zu Petrus: der Papst ist Haupt des Kollegiums und zugleich dessen konstituierendes Element. Dieses Kollegium hat die höchste und volle Gewalt in der Kirche inne, d.h. mit und unter dem Papst die gleiche Macht wie der Papst, ohne das dieser erst diese Vollmacht erteilen müsste. Die Ausübung dieser Macht muss kollegial geschehen; dazu muss, dem Wesen dieses Kollegiums entsprechend, der Papst mitwirken. Die Möglichkeiten dieser Kollegialität sind in der Praxis auch durch den 1965 eingerichteten Bischofsrat noch nicht voll verwirklicht. Im Blick auf die Kollegialität wird nun das Verhältnis des Bischofs zur Gesamtkirche bzw. der Gesamtkirche zu den Teilkirchen behandelt. Die Diözesen werden "Kirchen" genannt. Der Bischof von Rom wird als bleibendes sichtbares Prinzip der Einheit gesehen. In Parallele dazu ist der Einzelbischof sichtbares Prinzip der Einheit seiner Teilkirche. In den Teilkirchen und aus ihnen besteht die Gesamtkirche, wobei die Bischöfe die Gemeinden repräsentieren und ihnen vorstehen. Zwar üben die Bischöfe ihre Hirtengewalt nur über ihre Teilkirche aus, doch haben sie die Pflicht zur Sorge für die Gesamtkirche. Dem entspricht auch die Pflicht zur Sorge um äußere Mission und innerkirchlich. Entwicklungshilfe. Mehrere Artikel befassen sich noch mit den Aufgaben des Bischofs in seiner Teilkirche: Sein Amt ist Dienst. Die Sendung zu diesem Dienst kann nicht nur vom Papst, sondern auch durch Gewohnheitsrecht vorgenommen werden (Zustimmung des Papstes vorausgesetzt). Das bischöfliche Lehramt wird mit Verkündigung umschrieben, was nur etwas umfassender als "Lehre" sein soll. Der einzelne Gläubige ist verpflichtet, der Lehre seines Bischofs zu gehorchen. Dabei sollte sich das Zeugnis des Bischofs jedoch auf die christliche Offenbarung und nicht auf profane Erkenntnis beziehen (-> Gehorsam im Glauben). In der Folge wird das ordentliche, nicht unfehlbare, Lehramt des Papstes behandelt. Es wird eine innere Zustimmung zu seinen Lehren verlangt; die traditionelle Lehre, dass eine solche Zustimmung unter bestimmten Umständen unterlassen werden kann wird hier nicht zurückgewiesen. Erst dann wird auf das unter bestimmten Voraussetzungen unfehlbare Lehramt des Bischofskollegiums eingegangen. Wenn dieses Kollegium etwas einhellig als Glaubens- und Sittenlehre vorträgt, ist es als "endgültig verpflichtend vorgetragen", doch erst dann unfehlbar, wenn dies ausdrücklich verlangt wird. Ein dritter Abschnitt geht dann auf die unfehlbare Lehrautorität des Papstes allein ein. Hier wird die bekannte Lehre des 1. Vatikanums wiederholt. Dogmatisches Grundprinzip bei all dem: Papst und Bischofskollegium haben sich in ihrer Lehre an die Offenbarung Christi zu halten. Eine neue Offenbarung geschieht nicht. Zuletzt werden die Bischöfe massiv ihrer amtlichen und persönlichen Pflichten gemahnt und daran erinnert, dass auch sie zu den Sündern gehören. Als nächstes wird das Amt des Priesters behandelt: Unter Verweis auf Ignatius von Antiochien wird auf die stufenweise vorgenommenen Delegierung der Aufgaben eines Apostels verwiesen. Es gelingt zwar nicht so recht, die theologische Herkunft des Priesteramtes deutlich zu machen, doch will man eine direkte Beziehung dieses Amtes zu Christus ausdrücken. Analog zum bischöflichen Kollegium bilden die Priester mit ihrem Bischof das "Presbyterium". Sie machen den Bischof in der Ortsgemeinde gegenwärtig und übernehmen z.T. seine Amtsaufgaben. Auch sie tragen Mitsorge für die Diözese und die ganze Kirche. Fortgesetzt werden die Ausführungen mit einer Bestimmung des Diakonats. Durch ihre sakramentale Weihe gehören die Diakone zur Hierarchie. Im Unterschied zu Bischöfen und Priestern werden ihre Vollmachten aber nicht aus der Weihe abgeleitet. Die ihnen zugewiesenen Aufgaben sind die historisch den Diakonen zugewachsenen. In der Abendländischen Kirche soll das Diakonat als ständige Einrichtung wiederhergestellt werden (-> wg. Priestermangel und der dadurch bedingter Seelsorgesituation). Hierfür sind die Bischofskonferenzen zuständig (Zustimmung des Papstes). Entgegen der alten Tradition wird die Zölibatspflicht auch auf junge Diakone ausgedehnt. Diakone, die "verheiratete Männer reiferen Alters sind", dürfen jedoch auch nach dem Wortlaut nicht als Ausnahme angesehen werden. Die Einführung des Diakonats darf nicht als Einschränkung der Laienaktivität betrachtet werden, da die Diakone - in der Hierarchie stehend - Aufgaben der Hierarchie wahrnehmen. Kapitel 4 (9 Artikel) Hier kommen die Laien zur Sprache. Zunächst wird eine Definition des "Laien" versucht. Ohne dass dies ganz gelänge, werden die Laien nicht nur negativ durch das beschrieben, was sie nicht sind: Der Laie unterscheidet sich vom Kleriker durch seinen "Weltcharakter", er lebt in der Welt. In seinen Lebensverhältnissen soll der Laie das Reich Gottes suchen, die zeitlichen Dinge sollen von den Laien christlich durchleuchtet und geordnet werden. Die Laien haben ihr besonders Laienapostolat, das definiert wird als "Teilnahme an der Heilssendung der Kirche selbst". Durch Taufe und Firmung wird man hierzu berufen. Die besondere Aufgabe des Laien ist es, "die Kirche an jenen Stellen und in den Verhältnissen anwesend und wirksam zu machen", wo die Kirche eben nur durch die Laien sein und wirken kann. Christus gibt den Laien auch Anteil an seinem Priesteramt. Dies kommt darin zum Ausdruck, dass die Laien aktiv die Welt an Gott weihen (-> consecratio mundi). Auch das prophetische Amt übt Christus durch die Laien aus. Dazu sind sie mit der "Gnade des Wortes" ausgerüstet. Drei Momente gibt es, in denen der Laie dieses Amt mit ausführt: in der Existenz in der Hoffnung, in der Evangelisation "in den gewöhnlichen Verhältnissen der Welt" und in der Ehe. Auch am königlichen Amt Christi hat der Laie Anteil. Dieses wird durch demütigen Dienst ausgeübt. Die Kompetenz der Laien liegt somit im profanen Bereich. Im Verhältnis der Laien zu den Amtsträgern wird den Laien entsprechend ihrer Kompetenz die Möglichkeit eingeräumt, ihre Meinung in kirchlichen Fragen zu äußern. Diese Möglichkeit steht ihnen immer zu, "bisweilen" haben sie sogar die Pflicht dazu. Der Gehorsam der Laien gegenüber der Lehre der Hirten bleibt davon unberührt bestehen. Nachdrücklich werden sie ihrer Pflichten gemahnt. Interessant ist noch folgender Satz: "Die gerechte Freiheit, die allen im irdischen bürgerlichen Bereich zusteht, sollen die Hirten sorgfältig anerkennen." Hier bedarf es noch der Klärung, da dieser Bereich doch umfassender ist, als die kirchliche Praxis annimmt. Kapitel 5 (4 Artikel) In diesem Kapitel geht es um die allgemeine Berufung zur Heiligkeit in der Kirche. Diese Heiligkeit darf nicht als autonome Leistung des Menschen missverstanden werden. Sie wird in der Kirche bewirkt durch die Liebe Christi mit den Gaben des Heiligen Geistes. Heiligung geschieht also nicht durch die Werke sondern durch Rechtfertigung. Bewahrung und Entfaltung der Heiligkeit ist auch nur durch die Gnade möglich (-> alle sind Sünder). Die Realisierung der Heiligkeit ist vielgestaltig. Einen deutlichen Ausdruck findet sie in der Übung der evangelischen Räte (Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam). Die Heiligkeit entfaltet sich aber je nach den empfangenen Gaben in den je eigenen kirchlichen Aufgaben. Ein Schluss abschnitt rühmt zunächst die Gottes- und Nächstenliebe und nennt dann als höchstes Zeugnis dieser Liebe das Martyrium, als Gnadengabe den Zölibat (Zeichen und Antrieb für die Liebe) und die Bekundung der Liebe in Armut und Gehorsam. Kapitel 6 (5 Artikel) Dieses Kapitel handelt von den Ordensleuten. Zu ihnen gehört, wer den Weg der traditionellen evangelischen Räte in "dauerhaften Lebensformen" geht. Das Wesen entsprechender Gemeinschaften wird eher in der Hilfe zur Selbstvervollkommnung der Mitglieder als im Dienst der Kirche gesehen. Die Ordensleute werden als "Stand" gefasst. Im Hinblick auf die göttliche hierarchische Verfassung der Kirche ist es kein Stand zwischen Klerikern und Laien, aus beiden anderen Ständen werden Menschen in diesen Stand gerufen. Für diesen Stand wird zwar von einer innigeren Weihe an Gott gesprochen, ohne jedoch durch besondere Hervorhebungen andere Wege des Menschen zu Gott abzuwerten. Eine Schlussmahnung ermahnt die Ordensleute zu einem glaubhaften Zeugnis, nachdem noch über Autoritäten, Exemtion u.a. die Rede war. Kapitel 7 (4 Artikel) Dieses Kapitel spricht über den eschatologischen Charakter der pilgernden Kirche und ihre Einheit mit der himmlischen Kirche. Ein kurzes Zitat: "Die pilgernde Kirche trägt in ihren Sakramenten und Einrichtungen, die noch zu dieser Weltzeit gehören, die Gestalt dieser Welt, die vergeht, und zählt selbst so zu der Schöpfung, die bis jetzt noch seufzt und in Wehen liegt und die Offenbarung der Kinder Gottes erwartet." In einer Abfolge von Bibelworten wird die Eschatologie. Existenz des Christen definiert. Es schließen sich Ausführungen über die Heiligenverehrung an. Einem kurzen Abriss der Geschichte der Heiligenverehrung folgt der Wegweisungscharakter des Lebens der Heiligen für den Christen. Einer isolierten Anbetung der Heiligen will man durch eine Verknüpfung von irdischer und himmlischer Liturgie wehren und auf die gemeinsame Anbetung Gottes lenken. Missbräuche, Übertreibungen und Mängel bei der Heiligenverehrung seien durch die Bischöfe abzustellen. Kapitel 8 (18 Artikel) In diesem Schlusskapitel geht es um Maria. Maria wird in die Reihe der erlösungsbedürftigen Menschen eingegliedert. Sie wird dargestellt als Typus und Urbild der Kirche im Glauben. Ihre Aufgabe in der Heilsökonomie wird beschrieben (von ihrer Vorbedeutung im AT bis zu ihrer Aufnahme in die himmlische Herrlichkeit). Der Begriff der "Mitteloseren" wurde hingegen unterlassen. Die einzigartige Mittlerschaft Christi könne in keiner Weise gemindert werden. Maria wird v.a. als Vorbild für die Kirche herausgestellt. Die Verehrung Marias in der Kirche ist von der Anbetung Gottes zu unterscheiden; zu einer rechten Verehrung wird gemahnt; vor Leichtgläubigkeit wird gewarnt; Theologen werden vor Übertreibung und Enge gemahnt; Marienerscheinungen kommen nicht zur Sprache.

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