Montag, 25. Juli 2011

Leben und Werk Paul Tillichs


Die Biographie Paul Tillichs

20.8.1886 in Starzeddel, Mark Brandenburg (heute poln.), als Sohn     dortigen luth. Pastors und seiner Frau geboren
1898-1904 Besuch von Gymnasien in Königsberg und Berlin
1904-09 Theologie- und Philosophiestudium in Berlin, Tübingen     und Halle
1910  Promotion zum Doktor der Philosophie in Breslau
1911/12 Vikar in Nauen (Danach Ordination)
1912  Lizenziat der Theologie
1912-14 Hilfsprediger im Berliner Arbeiterviertel Moabit
1914  Heirat mit Margarete Wever
1914-18 Feldprediger an der Westfront, erlebt der Zusammenbruch der idealistisch-bürgerlichen Kultur
1919-24 Habilitation und Theologie-Privatdozent an Uni Berlin
1919/20 Mitbegründer des Kreises relig. Sozialisten in Berlin
1921  Scheidung von seiner ersten Frau
1924  Heirat mit Hannah Werner-Gottschow
1924/25 Außerordentlicher Professor der Theologie in Marburg
1925-29 Professor für Religionswissenschaften und Sozialphilosophie an der Technischen Hochschule Dresden.
1927-29 Honorarprof für Systemat. Theologie an Uni Leipzig
1929-33 Professor für Philosophie an Uni Frankfurt (Nachfolger     Schelers)
1929  Eintritt in die SPD
1933  Als erster nicht-jüd. Gelehrter Suspendierung aus dem     Amt durch die NS-Regierung
1933  Ausreise in die USA - Emigration. Dies führt dazu, dass     Tillich den Kontakt mit der deutschen Theologie verliert und gleichzeitig dazu genötigt wird, seine Theologie noch einmal im englischen Sprachraum  zu  durchdenken.
1933/34 Gastdozent für Philosophie an Columbia-Uni, New York
1933-37 Gastprof für Religionsphilosophie und systemat. Theologie am Union Theological Seminary, N.Y.
1936  Mitbegründer und erster Vorsitzender eines Selbsthilfe   Komittees für Emigranten
1937-55 Professor für philosophische Theologie am Union Theological Seminary (seit 1940 ordentliche Professur).
1940  Verleihung der amerikanischen Staatsbürgerschaft
1942-44 Rundfunkansprachen an das dt. Volk
1948  Erste Nachkriegsreise nach Deutschland
nach 1951 öfters Gastvorlesungen in Hamburg
1953/54 "Gifford-Lectures" an der Universität Aberdeen
1955  Pensionierung
1955-62 "University-Professor" an der Harvard-Uni (höchste aka   demische Würde der USA)
1956  Reise nach Griechenland
1960  Reise nach Japan
1962  Verleihung des Friedenspreises des dt. Buchhandels
1962-65 Professor für Theologie an der Universutät Chicago
1963  Reisen nach Ägypten und Israel
11.10.65 Letzte öffentliche Vorlesung
22.10.65 Tod an Herzinfarkt in Chicago


Wichtige Werke

1926  "Die religiöse Lage"
1932  "Die sozialistische Entscheidung" (Ungewöhnlich scharfe     und hellsichtige Diagnose der Lage vor 1933 und Entlar   vung falscher Mythen. Sogleich von Nazis verboten!)
1936  "On the Boundary" ("Auf der Grenze"; dt. 1962)
1948  "The Protestant Era"
1951  "Systematic Theology - Vol. I" (dt. 1958)
1952  "The Courage to Be" ("Der Mut zum Sein" - Seelsorger   lich ungeheuer wichtige Schrift über Glaube und Zweifel)
1957  "Systematic Theology - Vol. II" (dt. 1958)
1959  Erster Band der "Gesammelten Werke" (insges. 14 Bände)
1963  "Systematic Theology - Vol. III" (dt. 1966)


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